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Panasonic entwickelt Drone-Finder-Technologie

Panasonic Business entwickelt derzeit eine Lösung zum Aufspüren von Drohnen. Damit lässt sich die Bedrohung durch Drohnenunfälle und terroristische Angriffe mittels Drohnen reduzieren.

Einer Studie der Oxford Research Group* zufolge geht ein hohes Risiko von Drohnen aus und bezeichnet sie als „Game Changer in den falschen Händen“. Laut dem Bericht können „Drohnen als einfache, bezahlbare und effektive, luftgestützte improvisierte Sprengsätze genutzt werden“.  
Auch in Deutschland sehen Experten die Gefahr, die von Drohnen ausgeht. So warnte das BKA kurz vor der Europameisterschaft: „Denkbare Szenarien, die mittels Drohnen ausgeführt werden können, reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können.“** Damit ist das BKA nicht alleine: Auch der frühere Sicherheitschef des Deutschen Fußball-Bundes, Helmut Spahn, heute Chef des International Centre for Sports Security (ICSS) in Katar fordert, Drohnen auf die Agenda der neuen Gefahrenquellen zu setzen und nach Konzepten gegen Drohnen zu suchen. 
Panasonic zeigte erstmalig auf der IFSEC 2016, der größten Sicherheitsmesse in Großbritannien im Excel London einen Prototyp seiner Drone-Finder-Technologie. Der Drone Finder ermöglicht die Ortung von Drohnen, was der erste Schritt dabei ist, Drohnen besser zu kontrollieren.
Mittels 32 Array-Mikrophonen und einer Überwachungskamera mit Schwenk-, Neige- und Zoom-Funktion kann jeder Sensor Drohnen in einem Sichtfeld von 150° erkennen, wenn diese 300 m und näher sind. Der Drone Finder analysiert Außenlärm und filtert ihn beim Erkennungsprozess heraus.

„Die Beliebtheit von Drohnen steigt exponentiell, aber bisher gab es nur kleine Fortschritte dabei, Sperrzonen vor dem potenziellen Risiko von Drohnen zu schützen“, sagt Gerard Figols, European Product Marketing Manager bei Panasonic. „Unsere Drone-Finder-Technologie hilft dabei, Flüge von Drohnen beispielsweise in der Nähe von Militär- und Regierungsgebäuden zu erkennen und wirkt abschreckend.“

* The Hostile Use of Drones by Non-State Actors Against British Targets, Oxford Research Group (2016).
** http://www.br.de/nachrichten/bka-drohnen-fcb-100.html