• Panasonic fokussiert auf höchste Performance

Panasonic fokussiert auf höchste Performance

Das Basler Leichtathletikstadion St. Jakob ist mit Panasonic Videoüberwachung auf dem neusten Stand der Sicherheitstechnik 

Die Erwartungen in Basel sind hoch; nicht nur an den Fussballverein, sondern auch an die Sicherheit des neuen Leichtathletikstadion. Panasonic punktete in einem komplexen Umfeld mit hervorragender Qualität, langjähriger Erfahrung und top Preis-Leistungsverhältnis.

Beim Bau des Leichtathletikstadions St. Jakob in den 1980er Jahre wurde die Errichtung eines Tribünengebäudes mit Infrastruktur aus Kostengründen auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Nach dem Beschluss vom Grossrat im April 2013, den Neubau zu realisieren, folgte im Januar 2014 der Baustart. Der Neubau, der den Bedarf an 480 gedeckten Sitzplätzen sowie an Infrastrukturräumen erfüllt und die bislang fehlenden 42 Garderoben erbringt, wurde im Mai 2015 fertig gestellt. Mit dem Gebäude werden die räumlichen Auflagen für die Leichtathletik und für Fussballspiele der 1. Liga des Schweizerischen Fussballverbandes erfüllt. 

Keine leichte Aufgabe

Die Anforderungen für den Neubau waren:

  • eine „nahtlose“ Videoüberwachung mit hochauflösenden Bildern, welche den Anforderungen eines Nationalliga A Fussballstadion respektive den Auflagen des schweizerischen Fussballverbandes und den Sicherheitsorganen entspricht
  • dass die Überwachungsanlage auch anderen Veranstaltungen, wie Leichtathletik, Konzerte, etc. gerecht wird
  • dass die Gebäudeüberwachung im Schul- und Vereinsbetrieb zur Sicherheit der Sportler (Diebstahl, Personenschutz) und des Gebäudes (Vandalismus) gerecht wird
  • dass die Kameratechnik ins architektonische Bild passt (Kameras durften nicht auftragen) 
  • dass die Anlage von zwei Standorten bedienbar war (Überwachung während Anlässen im Veranstaltungsbüro und während dem Schul- und Vereinssport  im Platzwartbüro)

Zudem sollte die gesamte Videoüberwachungsanlage, also die Software und die Hardware, zu einem späteren Zeitpunkt erweiterbar sein. Auch sollten die analogen Videoüberwachungsanlagen in den anderen Bereichen der Sportanlagen St. Jakob durch eine IP-Videoüberwachungsanlage ablösbar sein, was die Bündelung der Videoüberwachungsanlagen in einer Zentrale erfordert und eine Soft- und Hardware-Erweiterung zur Folge hat. 

Grosses Line-up für hohe Anforderungen 

Panasonic verfügt über ein grosses Line-up an Videoüberwachungskameras und –Rekorder sowie fortschrittliche Analytik-Software. Die IP-Sicherheitslösungen von Panasonic beinhalten neueste Technologie und eine grosse Zahl innovativer Funktionen für verschiedenste Sicherheitsanwendungen. Das Angebot reicht von Netzwerkkameras, die mit neuester Gesichtserkennung und 360-Grad-Radius ausgestattet sind, bis hin zu hochleistungsfähigen Full HD-Netzwerkvideorekordern sowie Netzwerk-Encodern und -Decodern. Zukunftsfähigkeit ist bei der Entwicklung des gesamten IP-Produktsortiments ein wesentlicher Aspekt. Es ist ONVIF-kompatibel und bietet so Geschwindigkeit, Informationen, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit, wo es am nötigsten ist. Zudem sind die Kameras von Panasonic designorientiert und passen diskret in jede Umgebung.

Im Falle des St. Jakob Leichtathletikstadions kamen verschiedene IP-Kameras zum Einsatz. Auf den Sitz- und Stehtribünen hat man sich bewusst für schwenkbare Fixkuppel IP-Kameras (PTZ) entschieden. Diese liefern Bilder in Full HD-Qualität, sind in einem vandalismussicheren Gehäuse eingebettet und lassen sich vom Anwender an verschiedenen Bedienstellen steuern, was bei Bedarf genaue Analysen von Vorfällen erlaubt. Mit einem 30-fach optischen Zoom bei einer Auflösung in Full HD Qualität, Nebelkompensation, Regenbeschichtung sowie erweiterte automatische Bewegungsverfolgung sorgt diese Kamera auch bei schlechtem Wetter und Dunkelheit für perfekte Bilder. 

Automatische Gesichtserkennung

Im Weiteren passt die Kamera mittels der Gesichtserkennung den Fokus so an, dass eine Person im Aufnahmefeld erfasst wird, und kann, wenn mit einem Panasonic Rekorder gekoppelt, einen Alarm auslösen. 

Mit total nur 32 Kameras werden in Basel auf drei Ebenen (UG, EG, Obergeschoss) das Tribünengebäude, die Gebäudehülle, die Sitz- und Stehtribünen und der Platz sicher und zuverlässig überwacht.

Alles aus einer Hand

Rekorder und Controller

Um die Bedienung der Anlage möglichst einfach zu gestalten, wurden zwei Bedienräume errichtet. Im Veranstaltungsbüro kann die Anlage auf 2x 42 Zoll und 2x 27 Zoll Bildschirmen überwacht werden. Im Platzwartbüro stehen zwei kleine Bildschirme, eine Tastatur, eine Maus und ein Joystick zum Steuern der Kameras (gleich wie im Veranstaltungsbüro). Es wurden zwei Netzwerk-Festplattenrekorder installiert, die auf je 32 Kanäle erweitert werden können, falls eine Erweiterung der Anlage geplant ist. 

Live-Aufnahmen und Aufzeichnung in Echtzeit ist (30fps) auf allen Kanälen möglich. Die Kameras sind leicht bedienbar und ermöglichen die Live-Überwachung in verschiedenen Anzeigemodi: Spot, Mehrfachbildschirm oder Vollbildschirm und schnelles und intuitives Durchsuchen der Aufzeichnungen mit einem Kalender und einer Zeitachse. 

Es stehen zwei Aufzeichnungsarten zur Verfügung - geplant oder vor bzw. nach einem Ereignis. Mit den verschiedenen Alarmen wird die Aufnahme vereinfacht und lässt sich an jede beliebige Kundenanfrage anpassen. Darüber hinaus werden die referenzierten Aufzeichnungstage automatisch nach Frame-Rate, Bildqualität und Festplattenkapazität berechnet. Die Aufzeichnungen können direkt über den Browser auf den PC, auf eine SD-Karte oder einen USB-Speicherstick heruntergeladen werden. 

Management-Software

Nebst den Kameras verfügt Panasonic ebenfalls über Management-Software, die sich zur Verknüpfung von Netzwerkkameras, Analog- und Netzwerkrekordern an unterschiedlichen Standorten eignet. Die Software bietet eine virtuelle Matrix für IP-Überwachungssysteme, wodurch der Einsatz mehrerer Monitore sowie der Eingang von Alarmmeldungen von entfernten Standorten aus über ein gemeinsames Netzwerk ermöglicht wird. Da Live-Bilder direkt von den Kameras oder über die Rekorder zur Verfügung stehen, kann das Netzwerk sehr flexibel gestaltet werden. Durch individuelle Konfiguration der einzelnen Monitore ist parallel die Anzeige von Live-Bildern (im bis zu 16-fach geteilten Bildschirmformat), die Wiedergabe von Aufnahmen (einzeln/4-fach) und die Übersicht des Lageplans auf jeweils einem eigenen Monitor möglich. Panasonic bietet zudem weitere Funktionen, wie beispielsweise die Fernüberwachung via Handy mittels dem Panasonic App oder Analysetools wie die Personenzählung oder das Erstellen von Statistiken.

Die Integration der Videoüberwachung führte Rodag in Zullwil durch. Weitere Informationen zum Unternehmen: http://www.rodag.ch.