• EBL512 G3

    Ein einzigartiges Konzept zur frühzeitigen Branderkennung ohne Fehlalarme

EBL512 G3 System

Die EBL512 G3 ist eine analog adressierbare Brandmeldeanlage, die auch mit konventionellen Brandmeldern verwendet werden kann. Die EBL512 G3 erfüllt die EN54-Normen: EN54 Teil 2 (Brandmelderzentralen) und EN54 Teil 4 (Energieversorgungseinrichtungen). Jede Brandmelderzentrale (BMZ) kann mit bis zu 1.020 Brandmeldern und Eingabe-/Ausgabeeinheiten kommunizieren. Bis zu 512 dieser Einheiten können Alarmpunkte sein. Jede BMZ besitzt vier Ringbusse für den Anschluss von Analogmeldern, Handfeuermeldern, Eingabe-/Ausgabeeinheiten usw. Jede Einheit am Ring besitzt eine Adresse. Jede BMZ kann selbstständig oder in einem TLON-(Echelon)-Netzwerk mit bis zu 30 BMZ betrieben werden. Die Gesamtzahl der Melder und anderen Ringbuseinheiten in einem komplett ausgebauten System beträgt somit über 30.000. Jede BMZ hat Zugriff auf sämtliche Daten aller anderen BMZ im selben Netzwerksystem.

EBL512 G3 – ein einzigartiges Konzept zur frühzeitigen Branderkennung ohne Fehlalarme
Die EBL512 G3 ist die dritte Generation von analogen EBL-Brandmeldeanlagen mit einzigartiger Funktionalität, Selbsttestfähigkeit und Interaktivität sowie Anpassbarkeit an verschiedene Umgebungen. Die Anlage kann fast überall installiert werden.

  • Jeder Analogmelder der Anlage lässt sich individuell einstellen und an die jeweilige Umgebung anpassen. Die Empfindlichkeit jedes Analogmelders ist konstant ungeachtet der jeweiligen Kontamination oder in der Umgebungsluft vorliegenden Partikelmenge. Änderungen, die über einen längeren Zeitraum stattfinden, werden gegenüber kurzfristigen Änderung, wie sie beispielsweise bei einem Schwelbrand entstehen, unterschieden.
  • Die Selbsttestfunktion ermittelt alle Abweichungen vom korrekten Normalzustand in der elektronischen Schaltung und der Detektionskammer. Die Interaktivitätsfunktion nutzt die Daten von ein, zwei oder mehr Meldern im System für eine noch genauere Feuererkennung.
  • Die modernen Analogmelder liefern exakte, rauschfreie Daten über Rauch und Temperaturänderungen in der Anlage.

Systemübersicht

Panasonic-Brandmeldeanlagen eignen sich sowohl für den Einzelbetrieb als auch den Einsatz in einem großen System mit verschiedenen Brandmelderzentralen (BMZ), d. h. Bedienfeldern. Die Anlage lässt sich von einer EBL512 G3-Einzelinstallation bis hin zu einem System mit bis zu 30.600 Geräten an 30 Bedienfeldern mit je 4 Ringbussen erweitern.

Verschiedenste Einheiten lassen sich an die vier Ringe anschließen:

  • Analog adressierbare Melder – auch eigensichere Melder
  • Konventionelle Melder
  • Adressierbare Handfeuermelder
  • Adressierbare Kurzschlussisolatoren
  • Adressierbare Eingabe-/Ausgabeeinheiten – überwachte Ausgänge
  • Adressierbare akustische Alarmgeber, Sirenen und Lichtsignale

Die EBL512 G3-Brandmeldeanlage besitzt eine ganze Reihe von Funktionen, die höchste Anforderungen hinsichtlich der Branderkennung, Anzeige und Messung erfüllen.

Ein Servicesignal wird automatisch ausgegeben, wenn ein Brandmelder eine Kontamination erkennt. Die Anlage unterstützt eine Vielzahl von Algorithmen zur Feuererkennung, die für jeden Analogmelder individuell eingestellt werden können. Eine Fernbedienung der Anlage ist über globale Netzwerke möglich. Alarmmeldungsfunktion, d. h. die Ausgabe des Alarmgebers kann für eine unmittelbare Untersuchung der Alarmursache vor Ort verzögert werden. Deaktivierungsfunktion, d. h. Gruppen, Alarmpunkte, programmierbare Ausgänge und Ausgänge für Alarmgeber lassen sich einzeln deaktivieren. Interne Zeitkanäle (BMZ-Uhr) oder externe Zeitkanäle (z. B. Timer) können für Deaktivierungen verwendet werden. Die Ausgänge sind flexibel programmierbar und gestatten die Steuerung externer Geräte wie Alarmgeber, Feuerlöschanlagen usw. Bis zu 16 Anzeigeeinheiten wie externe Feuerwehrbedienfelder oder Alarmmeldesteuerungen können an jede BMZ angeschlossen werden. Für einen Fernzugriff und/oder eine Einwegkommunikation mit einem externen System ist eine Web-Serververbindung möglich.

Jede BMZ 5000/5001 besitzt vier Ringbusse für bis zu 1.020 Adressen, von denen 512 Alarmpunkte sein können. Die BMZ besitzt eine interne Stromversorgungseinheit. Die Batterien befinden sich normalerweise im Gerätegehäuse. In der Einheit lassen sich bis zu 6 Erweiterungsplatinen anschließen.

Erweiterungsplatinen sind:

  • 8-Meldergruppen-Erweiterungsplatine 4580. Erweiterungsplatine mit 8 konventionellen Meldergruppen-Eingängen.
  • 8-Relais-Erweiterungsplatine 4581. Erweiterungsplatine mit 8 programmierbaren Wechselkontakt-Relais-Ausgängen.
  • Ein-/Ausgangs-Erweiterungsplatine 4583. Erweiterungsplatine mit 3 programmierbaren Ausgängen und 5 programmierbaren Eingängen. (Diese Platine ist gemäß den deutschen – VdS-Richtlinien gestaltet.)
  • E/A-Matrix-Platine 4582. Eine Spezialplatine, die auf eine Anwendungsplatine gesteckt wird. 16 programmierbare Schalteingänge und 48 programmierbare LED-Ausgänge sind verfügbar.

EBL512 G3-TLON-Netzwerk
Jede EBL512 G3-BMZ kann in einem TLON-(Echelon)-Netzwerk betrieben werden. Pro Netzwerk sind bis zu 30 Knoten (BMZ) möglich. Einer der Knoten kann ein externer PC sein. Ein spezieller Softwaretreiber gestattet dem PC umfassende Steuerungs- und Zugriffsmöglichkeiten auf alle EBL-BMZ in einem TLON-Netzwerk.

Planungs-, Inbetriebsetzungs- und Installations-Tool

Eine moderne Brandschutzanlage wie die EBL512 G3 ist sehr komplex. Für eine optimale Leistung sowie kosteneffiziente Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung der Anlage bietet Panasonic den Vertriebspartnern ein leistungsfähiges Windows-basiertes PC-Tool namens EBLWin. Dabei handelt es sich um ein komplettes Support-Paket für EBL512 G3- und EBL128-Systeme. Die standortspezifischen Daten werden mit EBLWin erzeugt und dann in die BMZ geladen. Dies gilt auch für die Web-Serverkonfiguration.

Für die TLON-Netzwerkprogrammierung steht mit TLON Manager ein weiteres Windows-basiertes PC-Tool zur Verfügung.

Die Web-Serverkonfiguration erfolgt im Windows-basierten PC Tool WebG3