• Coldplay - Ein Sternenhimmel für A Sky Full of Stars

Ein Sternenhimmel für A Sky Full of Stars

So hat der Videotechnikspezialist XL Video mit Projektoren von Panasonic eine Video-Show der Superlative für den Launch von „Ghost Stories“ gestaltet, dem neuesten Album von Coldplay.

Die Video-Produktionen, die Ben Miles, Paul Normandale, Misty Buckley und Phil Harvey entwickelten, wollten eine intime Atmosphäre schaffen und für größere Nähe und das gemeinsame Erleben der Songs im Publikum sorgen.

Für den weltweiten Launch des Albums in Los Angeles wurde das Kreativteam mit der Entwicklung einer 360-Grad-Projektion im Stil eines Planetariums beauftragt, die sich über die Seiten und die gesamte Decke der Konzerthalle erstreckte.

Indessen sah Ben Miles' Konzept bei den zwei ausverkauften Konzerten in der Royal Albert Hall (London) vor, dass die legendären pilzförmigen Schallreflektoren an der Kuppel der Konzerthalle von der Projektion erfasst werden sollten.

Insgesamt 62 PT-DZ21K Panasonic Projektoren mit einer Lichtstärke von jeweils 20.000 Lumen schufen den Sternenhimmel zu „A Sky Full of Stars“.

Ghost Stories TV-Special

Beim TV-Special wurden 46 PT-DZ21K Panasonic Projektoren eingesetzt, die von acht neu erworbenen AI 18 Medienservern gesteuert wurden (vier live und vier als Hot-Backup). Das war die größte Anzahl an Projektoren, die XL Video jemals bei einer einzigen Show einsetzte.

Die Projektoren von Panasonic wurden bereits für die audiovisuellen Effekte bei Auftritten so unterschiedlicher Künstler wie Roger Waters und Fat Boy Slim eingesetzt.

Dieser allererste Vorgeschmack auf das Album rückte eine kleine Bühne in der Mitte ins Zentrum, wobei die meisten Projektoren auf dem Boden der Konzerthalle positioniert waren und eine Projektionsfläche beleuchteten, die sechs 4K-Flächen entsprach. Die Video-Show sorgte für ein stimmungsvolles visuelles Schauspiel. Vor diesem Hintergrund spielte die Band das gesamte Album sowie eine Auswahl ihrer beliebtesten Hits.

Wie Ben Miles von MixedEMotionsLondon erklärt, war das Konzept für das TV-Special darauf ausgerichtet, ein wirklich immersives Erlebnis für die Fans und diejenigen an den Fernsehern zuhause zu schaffen. „Die Band wollte einfach ein paar Konzerte in intimerer Atmosphäre spielen und eine größere Nähe zum Publikum herstellen, mehr mit dem Publikum interagieren.

 Auftritte in großen Stadien bedeuten oftmals, dass zwischen Musikern und Publikum eine große Distanz liegt. Daher schauten wir uns zahlreiche Veranstaltungsorte aus der zweiten Reihe an, wir diskutierten Auftritte im Freien, in Theatern und Orten wie The Roundhouse. Aber dann kamen wir zu dem Schluss, dass diese den Projektionsabstand zu sehr einschränkten.“

Schließlich verlegte das Kreativteam das legendäre The Roundhouse aus London einfach nach Los Angeles, in die Sony Picture Studios.

„Ghost Stories ist ein sehr persönliches Album für den Leadsänger Chris Martin und die Band. Der Bühnenbildner hatte bereits ein Modell nach ihren Vorstellungen gefertigt, das kreisförmig war und einige große Kulissen für die Projektionen beinhaltete“, fügte Ben Miles hinzu. „Die Größe des DZ21K war ein enorm wichtiger Aspekt. Vom Footprint her schien er zwar eine ähnliche Größe wie einige der anderen Projektoren zu haben. Doch bei genauem Hinsehen zeigte sich, dass das Gehäuse im Rahmen wesentlich kleiner war. Wir stellten sie zwischen die Sitze und die Breite des Projektors, wenn er sich direkt neben einem Zuschauer befand, spielte ebenfalls ein große Rolle".

„Am Tag vor der Show waren sie ziemlich nervös, und ich musste sie beruhigen, dass es wirklich gut aussehen und sie staunen würden. In dieser Nacht richteten wir die Aufstellung der Projektoren ein und optimierten alles so gut wie möglich. Am folgenden Tag, als die Band ohne Beleuchtung, nur bei eingeschalteten Projektoren auftrat, rief Chris mich auf die Bühne und sagte, dass es ihm gefiel. Gott sei Dank"!

 

Royal Albert Hall / London

Das TV-Special fand mit geladenen Gästen statt und bot daher eine viel besser zu kontrollierende Situation. So konnten die Projektoren an Stellen platziert werden, die bei normalen Konzerten normalerweise nicht in Frage kamen. Für die Royal Albert Hall war mehr Kreativität gefordert, um die optimale Lösung zu finden.

XL Video lieferte hierfür 16 Panasonic Projektoren, die jeweils einen 1.920 x 1.200 HD-Output boten. Auch hier fand das Mapping der Bilder mit Hilfe unserer vier AI S8 Medienserver (zwei live und zwei als Hot-Backup) statt.

Die Projektoren wurden in unterschiedlichen Logen in den oberen Rängen befestigt und waren auf die Kuppel ausgerichtet. Jeder der Projektoren erfasste vier bis sechs der pilzförmigen Schallreflektoren und der Content des in Los Angeles verwendeten Playback wurde entsprechend angepasst.

„Nachdem wir schon so lange mit Panasonic Projektoren gearbeitet hatten, wussten wir, wie kompakt diese Geräte sind. Der Rahmen um das Gerät war für uns extrem hilfreich, denn er ermöglichte uns, die Projektoren in jeweils unterschiedlichen Winkeln zu befestigen und dabei verschiedene Klemmen und Spanngurte zu verwenden. Wir wussten bereits, dass wir die Projektoren in jedem beliebigen Winkel ausrichten konnten und dass die Royal Albert Hall sehr restriktiv ist, was die Befestigungspunkte betrifft“, ergänzte Ben Miles.

Ultrahelle Projektion

Der PT-DZ21K bietet atemberaubend schöne Bilder, eine einfache Wartung und große Zuverlässigkeit im Betrieb.

In seinem kompakten Gehäuse stecken eine Lichtstärke von 20.000 Lumen und jede Menge kreativer Funktionen.

Die Markenzeichen des PT-DZ21K sind Kontraststärke, Tiefe und Brillanz. Seine Auslegung mit vier Lampen sorgt für Stabilität auch bei längerem Betrieb, wobei ein Vierfach-, Dreifach-, Zweifach- oder Einfach-Modus eine zuverlässige Projektion rund um die Uhr ermöglicht.