Panasonic-Trendschau: Neue Anwendungen für B2B-Videokameras

Was sind die neuesten Trends beim Thema Videoüberwachung? Panasonic blickt auf die Entwicklungen für 2020.

Der Einsatz intelligenter, KI-gestützter Lösungen macht Videokameras zu Gesamtsystemen mit vielen Funktionalitäten. Sie reichen weit über die reine Gesichtserkennung – die wohl bekannteste Innovationstechnologie in diesem Bereich – hinaus. Panasonic bietet beispielsweise Lösungen für die Gebäudeautomation. Sie kommen bei der smarten Wartung und Überwachung von Maschinen oder auch im Supermarkt der Zukunft zum Einsatz. Außerdem besteht besonders in Deutschland noch hoher Bedarf an Sicherungssystemen in öffentlichen Bereichen. Voraussetzung dafür sind datenkonforme Videokameras, die wie die Geräte von Panasonic die strengen Anforderungen der DSGVO vollständig erfüllen. 

Neuste Trends in der Videoüberwachung

Künstliche Intelligenz (KI) macht Videokameras immer stärker zu optimierten Lösungen, die Szenarien mit deutlich weniger Personalaufwand erfassen und analysieren. Schon heute ist es beispielsweise möglich, mit nur einer Kamera sowohl das Nummernschild eines Autos und gleichzeitig den Fahrer aufzunehmen. Auf Basis dieser Daten lassen sich dann automatisiert Personensuchen anstoßen oder Fahrzeugfahndungen initiieren. Noch Zukunftsmusik, aber bald möglich wird durch KI die Erkennung von Fahrzeugtypen über Formen und Farben. Auch die Gesichtserkennung wird durch KI immer weiter verbessert. Panasonic-Lösungen können durch Datenabgleich schon heute zuverlässig Gesichter identifizieren, auch wenn Personen Sonnenbrillen oder einen Mundschutz tragen oder nur abgewandt aufgenommen wurden. 

Datensicherheit ist ein Muss. Beim Thema Videoaufzeichnung und Gesichtserkennung ist es eine Voraussetzung, die DSGVO einzuhalten. Nur wenige Anbieter speichern die Videos datenschutzkonform: Das heißt, nicht auf den Kameras, sondern in einem gesicherten Bereich auf dem Server. Bei Panasonic ist dies Standard – und schützt die oftmals in Außenbereichen installierten Kameras auch bei einem Diebstahl vor Datenverlusten. Die Daten werden verschlüsselt übertragen. Das erschwert den Daten-Hack beträchtlich. Bisher ist noch keine Videokamera von Panasonic erfolgreich angegriffen worden. Die Datensicherheit ist auch 2020 ausschlaggebend, damit sich Gesichtserkennungslösungen weiter etablieren – beispielsweise, um randalierende Hooligans aus Fußballstadien auszuschließen und so friedliche Fans zu schützen.

Integration von weiteren Systemen für lernende Industrie 4.0-Lösungen. Zukünftig werden verschiedene Geräte auf Videokameras aufgeschaltet, um völlig neue Aufgaben über die reinen Videolösungen hinweg abzubilden. In einem Supermarkt der Zukunft, der in der Schweiz bereits im Testbetrieb läuft, versenden Videokameralösungen eine Nachricht, wenn eine Ware nicht mehr verfügbar ist und ein Regal aufgefüllt werden muss. Ebenso reagiert das System, wenn von einem Produkt zu viele Artikel vorhanden sind. Dann kann bei verderblicher Ware beispielsweise eine Werbekampagne mit Preisreduktion veranlasst werden. „Vielleicht kann sich ein 24-Stunden-geöffneter, automatisierter Supermarkt schneller durchsetzen, als wir denken“, sagt Mathias Glock, Project Sales Manager DACH bei Panasonic. Und ergänzt: „Die Kontrolle der Kunden ist dann nur noch ein Teilaspekt unserer Lösung. Sie spart insgesamt wesentliche Personalkosten ein, die heute einen größten Teil der Ausgaben im Supermarkt-Betrieb ausmachen.“

Professionelle Systemintegratoren für immer einfacher zu bedienende Kamerasysteme. Der Trend geht zu Lösungen, die immer leichter zu bedienen sind. Dagegen erfordert die Systemintegration, besonders mit Blick auf die Datenanbindung und die Verzahnung mit weiteren Systemen, etwa IoT, immer mehr Know-how bei den Kunden. Panasonic hat deshalb eine eigene Schulungsakademie, in der Kunden das nötige IT-Wissen erhalten. „Uns geht es darum, den Kunden konkrete Lösungen für ihre Probleme zu bieten und ihnen dann zu zeigen, wie sie diese optimal nutzen können“, so Glock. „Das umfasst beispielsweise Lösungen für die Gesichtserkennung und Einlasskontrolle, die gleichzeitig auch die Zahl der Besucher erfassen und so zum richtigen Termin eine Wartung von Drehkreuzen oder anderen Eingangssystemen auslösen. So bieten wir echte Mehrwerte für unsere Kunden.“ Im Zuge der technischen Anforderungen wird auch das Thema Video-as-a-Service mittelfristig an Fahrt gewinnen. Hier liegt es laut Glock bei den Anbietern, den Kunden den Mehrwert wirklich zu vermitteln. Auch Cloud Computing spielt bei der Videoüberwachung und Videoanalyse eine immer größere Rolle. Voraussetzung hierfür ist die strenge Einhaltung der Datenschutzrichtlinien. 

Neue Anwendungsbereiche. Insgesamt gibt es in Deutschland einen großen Bedarf nach Videoüberwachungssystemen im öffentlichen Bereich, beispielsweise auf Märkten, vielbesuchten Plätzen oder in Bussen und Bahnen. Für eine höhere Sicherheit, die Terrorabwehr und die schnelle Identifikation und Überführung von Tätern spielen Kameras eine immer größere Rolle. Zu einer noch größeren Aufgabe kann sich mittelfristig die Überwachung von autonomen Fahrzeugen entwickeln.