• Die Erde aus der Ferne betrachtet

Die Erde aus der Ferne betrachtet

Panasonic Business sorgt für die zuverlässige Laserprojektion beim Herzstück einer Ausstellung im Gasometer in Oberhausen

Im Ruhrgebiet befindet sich der legendäre Gasometer von Oberhausen, ein beeindruckendes Symbol des industriellen Erbes dieser Region. Der Gasometer wurde in den 1920er-Jahren gebaut und ist das größte seiner Art in Europa. Es wurde nun in eine 7.000 Quadratmeter große Ausstellungshalle umgewandelt. Im hohen Innenraum des Gasometers finden während des gesamten Jahres Veranstaltungen statt, darunter auch Konzerte und Theateraufführungen.

Die aktuelle Ausstellung im Gasometer – „Wunder der Natur“ – zeigt die Faszination der Natur in einer Ausstellung der besten internationalen Fotografien aus der Tier-und Pflanzenwelt. Die Ausstellung war ein so großer Erfolg, dass sie um ein weiteres Jahr bis Ende 2017 verlängert wurde. 

Sie geht auf den Kurator Peter Pachnicke zurück und bietet über 150 großformatige Bilder von Künstlern wie dem Fotojournalisten Christian Ziegler und dem Mikrofotografen Manfred Kage. Zudem sind Filmausschnitte aus der BBC-Filmreihe „Planet Erde“ zu sehen. 

 

„Panasonic hat uns hervorragend unterstützt.“

Höhepunkt der Ausstellung ist eine 25 Meter große Erdkugel, die im 100 Meter hohen Luftraum schwebt und die von Intermediate Engineering konzipiert wurde. Panasonic PT-RZ670 Laserprojektoren projizieren darauf atemberaubende Satellitenbilder mit hoher Auflösung, die im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Verfügung gestellt wurden.

Mithilfe von Satelliten, die sich in 36.000 km Entfernung über der Erdatmosphäre befinden, zeigen beeindruckende Bilder in Zeitraffer den Übergang zwischen Tag und Nacht sowie den Wechsel der Jahreszeiten. Die Besucher können so beobachten, wie sich am Nordpol im Winter Eis bildet und sie können dabei die Wolken- und Luftbewegung verfolgen.

Die Videoanimation besteht aus 1,5 Millionen Aufnahmen, die verschiedene Satelliten geliefert haben und aus denen das DLR einen nahtlosen Film erstellt hat. 

12 Laserprojektoren decken die gesamte Erdkugel durch ein Projektionsmapping mit 27.648.000 Pixeln ab. Ein Glasaufzug zum Dach des Gasometers bietet einen Panoramablick auf die Erde, die mithilfe der Projektionstechnologie naturgetreu dargestellt ist.

Intermediate Engineering begann mit einem Testsystem im kleineren Maßstab am eigenen Standort. Dort richtete das Unternehmen die Computersysteme zur Überwachung und die Mappingsoftware ein, bevor sie diese in Originalgröße am Objekt in Oberhausen einsetzte.

Das DLR erstellte die Videoanimation für jeden Projektor. Hierzu wurde ein virtueller Kameraträger verwendet, den Intermediate Engineering zur Verfügung stellte. Die Kameras wurden auf die Erdkugel in einem virtuellen Gasometer gerichtet und die Positionen der einzelnen Projektoren festgelegt. Somit war gewährleistet, dass die Projektion exakt für das Projekt vor Ort eingerichtet war. Die vollständige Erstellung der Videoinhalte dauerte 90 Tage.

Nachdem der Gasometer größtenteils aus Stahl gebaut ist, bietet es eine schwierige Einsatzumgebung. Im Gasometer herrscht eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 % und Temperaturen von bis zu 44 °C. Über den fernbedienten Server kontrollierte Intermediate Engineering die Einsatzbedingungen, um ausreichend Verfügbarkeit sicherzustellen. Nachdem sich aber der technische Support in fünf Stunden Entfernung vom Projektionsort befand, war ein Produkt- und Supportpaket erforderlich, auf das sich das Unternehmen verlassen konnte. 

„Bei jedem Unternehmen kann es einmal zu Problemen mit Produkten kommen. Doch es kommt darauf an, wie man mit den Problemen umgeht, wenn sie auftreten. Sie müssen gelöst werden, und zwar schnell“, so Heiko Wandrey, Gründer und Geschäftsführer von Intermediate Engineering.

„Durch gute Kommunikation zeichnet sich eine Dienstleistung aus. Panasonic hat uns hervorragend unterstützt, als wir mit einem Fachmann sprechen wollten und Rat benötigten. Gute Geräte erwarten wir von ihnen sowieso.“ 

Schließlich wurde ein umfassendes Serviceabkommen vereinbart, das auch ein spezielles Leihgerät umfasste. So bestand jederzeit Zugang zu Fachkompetenzen, sobald ein Problem auftrat, und damit war größtmögliche Verfügbarkeit sichergestellt. Die Vereinbarung sieht vor, dass Intermediate Engineering innerhalb von 24 Stunden einen Projektor als Ersatz erhält, wenn das Problem vor 12.00 Uhr gemeldet wird

„Im Winter waren die Temperaturen sehr niedrig, weshalb die Projektoren gelegentlich Probleme beim Hochfahren hatten. Panasonic löste das Problem indem wir optimierte Ersatzgeräte erhielten, die unsere Anforderungen beim Hochfahren in niedrigen Temperaturen entsprachen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Heiko Wandrey.

Die Projektion musste so naturgetreu wie möglich sein. „Die Farbwiedergabe muss unübertroffen, das Warping nicht sichtbar, die Projektoren ultrahell und das Mapping ausgezeichnet sein. Nachdem es sich um das Herzstück der Ausstellung handelte, lag die Messlatte sehr hoch“, so Heiko Wandrey.

 

Ausgezeichnete Qualität, zuverlässige Projektion

 

Mit einem wartungsfreien Betrieb von 20.000 Stunden dank der SOLID SHINE-Lasertechnologie von Panasonic, waren die PT-RZ670 der Aufgabe gewachsen. 6.500 Lumen bieten beeindruckende Helligkeitswerte und die flexiblen 360-Grad-Montageoptionen ermöglichten, dass das faszinierende Herzstück der Ausstellung realisiert werden konnte.

Das hermetisch dichte Gehäuse garantiert auch in einer staubigen Museumsumgebung mit vielen Besuchern hohe Bildqualität. Wahlweise stehen fünf Betriebsmodi zur Verfügung, damit die beste Kombination aus Helligkeit und sehr langer Haltbarkeit gewählt werden kann. Dadurch ist im effizienten Long-Life-Modus ein wartungsfreier Betrieb von bis zu 87.600 Stunden möglich.

Anzahl Projektoren: 12
Auflösung der virtuellen Erdkugel in Pixel: 27.648.000
Anzahl der Helligkeitssensoren für die automatische Kalibrierung: 52
Höhe des Gasometers in Metern: 117.5
Durchmesser des Gasometers in Metern: 67.6
Höchsttemperatur im Gasometer in Grad Celsius 44
Maximale Luftfeuchtigkeit im Gasometer in Prozent: 95.3%